KKH: Website um gesundheitspolitische Positionen der Kasse erweitert
Montag, 20. März 2006
Berlin - Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat ihre gesundheitspolischen Positionen auf ihrer Website veröffentlicht. Unter www.positionen.kkh.de werden Finanzierungsmodelle und Modelle zur Kostensteuerung und zur Organisationsreform der KKH vorgestellt. Durch die Reformvorschläge würde die KKH aktiv an der gesundheitspolitischen Diskussion teilnehmen, sagte Ralf Peters, Leiter des Berliner Büros, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Ihm sei nicht bekannt, dass auch andere Krankenkassen ihre Positionen so klar im Netz darstellten.
Das Positionspapier ‚Präferierte Krankenhäuser: Das KKH-Steuerungsmodell zur stationären Versorgung’ zeigt nach Ansicht der KKH, wie Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit auf diesem Sektor verbessert werden könnten. Darüber hinaus werden Steuerungsmodelle der KKH zur ambulanten Versorgung und zur Arzneimittelversorgung dargestellt.
Auf der Website stellt die KKH drei Finanzierungsmodelle vor: Das ‚PKV-Integrationsmodell’ erläutert, wie der Finanzausgleich zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen gestaltet werden könnte. In ihrem ‚Integrationsmodell zur Pflegeversicherung’ plädiert die KKH für den Aufbau eines Finanzausgleichs zwischen privater und gesetzlicher Pflegeversicherung. Das dritte Modell beschäftigt sich mit der Finanzierung der Arbeitslosenbeiträge. Zudem werden Vorschläge dazu gemacht, wie der Risikostrukturausgleich weiterentwickelt und kassenartenübergreifende Fusionen aussehen könnten. /Dar
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