Robert Koch-Institut erteilt 16. Genehmigung zur Stammzellforschung
Dienstag, 21. März 2006
Berlin - Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hat am 21. März die 16. Genehmigung für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie geht an Prof. Dr. Sigurd Lenzen vom Institut für Klinische Biochemie der Medizinischen Hochschule Hannover. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Differenzierung und Anreicherung Insulin-produzierender Beta-Zellen aus hES-Zellen. Dazu soll ein an ES-Zellen der Maus entwickeltes Protokoll auf hES-Zellen übertragen werden.
Die angereicherten Zellen sollen anschließend daraufhin untersucht werden, ob und in welchem Maße sie Eigenschaften menschlicher Beta-Zellen besitzen. „Die Etablierung von Methoden für die Gewinnung von Zellen, die den pankreatischen Beta-Zellen des Menschen funktionell ähnlich sind, wird als ein Schritt hin zur Entwicklung von Zellersatztherapien zur Behandlung des Diabetes mellitus angesehen“, hieß es aus dem RKI. Interessierte erhalten weitere Informationen über genehmigte Forschungsvorhaben mit menschlichen Stammzellen auf der unten angegebenen Internetseite. /hil
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