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AOK größter Nettoempfänger im Risikostrukturausgleich

Dienstag, 28. März 2006

Berlin - Die AOK ist der größte Nettoempfänger im Finanzausgleich der gesetzlichen Krankenkassen. Über den Risikostrukturausgleich habe die AOK im vergangenen Jahr 12,7 Milliarden Euro bekommen, teilte der Betriebskrankenkassen-Bundesverband am Dienstag in Berlin mit. Die Angestellten-Ersatzkassen hätten 4,1 Milliarden Euro und die Betriebskrankenkassen (BKK) 8,9 Milliarden Euro in den Risikostrukturausgleich eingezahlt.

Der Risikostrukturausgleich wurde 1994 als Finanzausgleich zwischen allen gesetzlichen Krankenkassen mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Kassen eingeführt. Finanzschwache Versicherer mit vielen kranken Mitgliedern sollen dadurch Ausgleichszahlungen von reicheren Krankenkassen bekommen, um allzu unterschiedliche Beitragssätze bei den gesetzlichen Kassen zu verhindern. Das Umverteilungsvolumen betrug 2005 14,9 Milliarden Euro; das waren 200 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr. /ddp

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