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Zahl der Krankenhauspatienten 2004 auf 17,3 Millionen gesunken

Mittwoch, 29. März 2006

Wiesbaden - Die Zahl der stationär behandelten Krankenhauspatienten ist 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent gesunken. Insgesamt wurden 17,3 Millionen Patienten in Krankenhäusern behandelt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Sie blieben durchschnittlich 8,6 Tage in der Klinik. Erstmals wurden auch die gesunden Neugeborenen in der Diagnosestatistik erfasst. Ohne die 444.000 Neugeborenen beträgt der Rückgang bei den Krankenhauspatienten sogar 2,9 Prozent.

Männer wurden demnach am häufigsten wegen psychischer Störungen und Verhaltensstörungen durch Alkohol stationär behandelt (218.000), gefolgt von ischämischen Herzkrankheiten wie Angina Pectoris oder Infarkt (198.000). Die meisten Frauen mussten wegen Brustkrebs (159.000) und wegen Gallensteinleiden (146.000) in die Klinik. /afp

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