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„Spiegel“: Koalition plant Inkassostelle für Gesundheitsbeiträge

Montag, 10. April 2006

Berlin - Bei den Verhandlungen für eine Gesundheitsreform haben sich Spitzenpolitiker von Union und SPD offenbar übereinstimmend für ein neues Finanzierungskonzept ausgesprochen. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sollen sämtliche Krankenkassenbeiträge künftig von einer zentralen Inkassostelle eingesammelt werden. Diese stellt den Versicherten einen Gutschein aus, dessen Wert dem durchschnittlichen Kassenbeitrag aller Versicherten entspricht. Den Gutschein reicht der Versicherte anschließend bei seiner Krankenkasse ein.

Das Modell geht auf ein Papier des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium zurück und wird laut „Spiegel“ von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und seinem SPD-Kollegen Peter Struck positiv bewertet. Auch die Parteispitze der SPD sowie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) äußern dem Bericht zufolge Sympathie. /afp

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