Uniklinik Greifswald stellt patientenorientierten Qualitätsbericht vor
Freitag, 21. April 2006
Greifswald - Auf die Kritik von Krankenkassen und Patientenverbänden, die Qualitätsberichte der Kliniken seien nicht aussagekräftig genug und für Laien schwer verständlich, hat das Uniklinikum Greifswald reagiert. Es hat einen patientenorientierten Qualitätsbericht vorgestellt. „Der erweiterte Qualitätsbericht enthält einen über den gesetzlichen Rahmen hinausgehenden Zusatz mit detaillierten Informationen zum Leistungsprofil des Universitätsklinikums“, erklärte der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Uniklinikums, Prof. Dr. Claus Bartels.
Bartels stellte die in dem Bericht vorhandenen Daten und Fakten in leicht verständlicher Form zur Diagnostik und Behandlung von Patienten in der Universitäts- und Hansestadt dar. Der komplette Bericht werde im Internet veröffentlicht und soll Interessenten einen besseren Einblick in das medizinische Spektrum und Know-how vor Ort ermöglichen.
Eine entscheidende Investition in den Gesundheitsstandort Mecklenburg-Vorpommern sieht deren Bildungsminister Prof. Hans-Robert Metelmann in dem Ansatz, umfassend über die Qualität der medizinischen Leistung zu informieren. „Damit übernehmen wir eine Vorreiterrolle. Als Gesundheitsland können wir uns nur etablieren, wenn wir durch Qualität überzeugen. Auf diese Art und Weise werden wir uns einen echten Wettbewerbsvorteil erarbeiten“, glaubt Metelmann. /hil
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