Psychologen wollen sich für Prävention psychischer Erkrankungen engagieren
Montag, 8. Mai 2006
Magdeburg - Stärker für die Prävention engagieren möchte sich der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Das haben die Delegierten des Verbandes auf einer Tagung in Magdeburg am 7. Mai beschlossen. Der BDP sehe seine Aufgaben vor allem in der Vermittlung psychologischen Wissens, sowohl mit Blick auf eine breite Öffentlichkeit als auch bezogen auf politische und auf Fachgremien.
Psychologen werden laut BDP ihre Einflussmöglichkeiten verstärkt nutzen, um vor allem in der Gesundheitspolitik, der Beschäftigungs- und Integrationspolitik ein Bewusstsein für die Komplexität psychischer Gesundheit zu schaffen. Der BDP richtet den Blick dabei insbesondere auf Kinder und Jugendliche, ältere Menschen sowie auf die Arbeitswelt. „Wir werden die Kosten sozialer Ausgrenzung transparent machen“, hieß es aus dem Verband.
Die „Behandlung von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen“ ist auch ein Schwerpunktthema auf dem 109. Deutschen Ärztetag vom 23. bis 26. Mai 2006 in Magdeburg. /hil
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