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Unis in Berlin, München und Darmstadt sind Top-Adressen weltweit

Mittwoch, 24. Mai 2006

Bonn - Berlin, München und Darmstadt sind je nach Uni-Fachbereich die deutschen Top-Adressen für ausländische Spitzenwissenschaftler. Bei internationalen Forschern hoch im Kurs stehen außerdem die Hochschulen in Heidelberg, Freiburg, Tübingen, Aachen und Stuttgart, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Rangliste der Humboldt-Stiftung ergab.

Für das Ranking wurden knapp 5.000 Forschungsaufenthalte ausgewertet, die von der Stiftung in den vergangenen fünf Jahren gefördert wurden. Die Stipendiaten konnten sich selbst aussuchen, wo sie forschen wollten. Dadurch seien Rückschlüsse auf den internationalen Ruf der Gast-Unis legitim.

Bei Medizinern, Biologen und Agrarwissenschaftler stehen die Unis München, Freiburg oder Tübingen hoch im Kurs. Ausländische Naturwissenschaftler forschen der Rangliste zufolge am liebsten an der Technischen Universität München, an der Uni Heidelberg und an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität. Ingenieure bevorzugen die TU Darmstadt, die Technische Hochschule Aachen und die Uni Stuttgart. Juristen, Geistes- und Sozialwissenschaftler ziehen die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität Berlin und die Uni München vor.

Unabhängig vom Fachbereich verzeichnete die Uni München die höchste Zahl an Humboldt-Stipendiaten, gefolgt von der FU Berlin und der Berliner Humboldt-Uni. Die Professoren, die am meisten Stipendiaten gewinnen konnten, saßen an den Universitäten in Bayreuth, Heidelberg und an der TU München. /hil

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