3.202 News Ausland

Ausland

Vorerst kein Verbot selektiver Abtreibungen in China

Montag, 26. Juni 2006

Peking - Die seit der Einführung der Ein-Kind-Politik in der Volksrepublik China vielfach vorgenommene gezielte Abtreibung weiblicher Föten wird vorerst nicht verboten. Wie die Zeitung „China Daily“ am Montag berichtete, gab es für diesen Antrag im Nationalen Volkskongress keine Mehrheit. Der Vorschlag sah eine Zusatzbestimmung im Strafrecht vor, nach der die Beteiligten an selektiven Abtreibungen zu jeweils bis zu drei Jahren Gefängnis hätten verurteilt werden können.   

Bei dem Thema gebe es „große Meinungsverschiedenheiten“, sagte ein Parlamentarier. So sei die Meinung verbreitet, die Frauen hätten das Recht, das Geschlecht des erwarteten Kindes zu kennen. Seit den ersten Bestimmungen zur staatlich verordneten Beschränkung der Geburtenzahlen 1979 suchen viele Paare nach Möglichkeiten, gezielt einen männlichen Nachfahren zu bekommen. Das gilt insbesondere in ländlichen Gegenden. Inzwischen werden landesweit je hundert Mädchen 119 Jungen geboren. /afp

Anzeige
Drucken Versenden Teilen
3.202 News Ausland

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in