Ausland

Bischöfe lehnen grenzübergreifend aktive Sterbehilfe ab

Montag, 3. Juli 2006

Basel -  Eine grenzübergreifende Initiative gegen aktive Sterbehilfe haben Bischöfe aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz gestartet. In einem am Montag in Basel vorgestellten Hirtenschreiben werden Forderungen nach einer Freigabe von Euthanasie und ärztlicher Suizidhilfe entschieden zurückgewiesen.

Der Grundsätze von der Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens und die Rechte Schwerkranker und Sterbender verpflichteten alle Menschen, schreiben die Erzbischöfe Robert Zollitsch aus Freiburg und Joseph Dore aus Straßburg sowie der Basler Bischof Kurt Koch. Nach ihrer Ansicht würde eine rechtliche Zulassung der Tötung auf Verlangen oder der ärztlichen Suizidhilfe den Tod in ein künstlich herbeigeführtes Ereignis verwandeln. Dahinter stehe ein Menschenbild, das nur an den Idealen von Unabhängigkeit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit orientiert sei.

Die Bischöfe würdigten zugleich die Hospizbewegung. „Ein humaner Sterbebeistand, der diesen Namen verdient, verfolgt das Ziel, einem sterbenden Mitmenschen Raum für die Annahme seines eigenen Todes zu gewähren“, heißt es in dem Schreiben. /kna

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