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Ärzte fordern von Kassen Kostenübernahme für Meningits-Impfung

Donnerstag, 3. August 2006

Berlin - Nach der Empfehlung einer Impfung von Babys und Kleinkindern gegen Hirnhautentzündung haben Kinderärzte die gesetzlichen Krankenkassen aufgefordert, ohne Verzögerung die Kosten dafür zu übernehmen. Es dürfe nicht wie zuletzt bei der Windpockenimpfung mehr als zwei Jahre dauern, bis alle Kassen die Kosten der Impfung bundesweit übernehmen, erklärte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, am Donnerstag in Berlin. 

Hartmann begrüßte die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), künftig standardmäßig auch gegen Hirnhautentzündung impfen zu lassen. „Jeder einzele Todesfall beziehungsweise jede einzelne Schädigung durch Infektionen mit Meningokokken C sind vermeidbar. Ein Kind hat ein Recht auf diesen Schutz“, erklärte Hartmann. Seit Jahren hätten die Kinderärzte die nun ausgesprochene Impfempfehlung gefordert. /afp

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