Diakonisches Werk wendet sich erneut gegen Streiks in kirchlichen Kliniken
Freitag, 25. August 2006
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| dpa |
Berlin - Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland hat sich ausdrücklich gegen die Ankündigung des Marburger Bundes (MB) gewandt, in kirchlichen Krankenhäusern zu Streiks aufzurufen. „Arbeitskampfmassnahmen sind in kirchlichen Einrichtungen nicht zulässig. In Kirche und Diakonie werden die Arbeitsbedingungen in arbeitsrechtlichen Kommissionen ausgehandelt, die paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern besetzt sind“, hieß es aus dem Diakonischen Werk. Komme es zu keiner Einigung, trete an die Stelle des Arbeitskampfes eine verbindliche Schlichtung.
Gleichzeitig forderte das Diakonische Werk gemeinsam mit seinem Fachverband, dem Deutschen Evangelischen Krankenhausverband, eine leistungsgerechte Vergütung in allen hoch qualifizierten und patientennahen Arbeitsbereichen. „Wir stehen im Wettbewerb. Nicht nur in der medizinischen Qualität, sondern auch um gute und motivierte Mitarbeiter, die wir im Interesse der Patienten an uns binden wollen“, erklärte der Vizepräsident des Diakonischen Werks ,Dr. Wolfgang Teske. Evangelische Krankenhausträger investierten daher in attraktive Arbeitsbedingungen, Leitbildprozesse und Personalentwicklung, um die Qualität der medizinischen Leistungen zu garantieren. © hil/aerzteblatt.de
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