Ausland

Niederlande: Neue Kommission zu Sterbehilfe bei Säuglingen

Freitag, 1. September 2006

Den Haag – Das niederländische Gesundheitsministerium hat eine Kommission eingesetzt, die über ärztliche Leben beendende Maßnahmen bei Säuglingen sowie in den letzten Schwangerschaftsmonaten wachen soll. Ab November solle die aus fünf Mitgliedern bestehende Kommission prüfen, ob Ärzte korrekt handeln, berichteten niederländische Medien am 1. September. Das Ergebnis soll der Staatsanwaltschaft mitgeteilt werden.

Sterbehilfe an Minderjährigen ist in den Niederlanden strafbar. Allerdings können Ärzte bei unheilbaren Krankheiten mit unerträglichen Leiden die Therapie von Säuglingen abbrechen. Abtreibungen in den letzten Schwangerschaftsmonaten sind ebenfalls möglich, wenn das Kind laut den Untersuchungen keine oder kaum Überlebenschancen hat. Die Fälle müssen der Staatsanwaltschaft gemeldet werden, die über die Eröffnung eines Strafverfahrens entscheidet. Die neue Kommission aus drei Ärzten, einem Juristen und einem Ethik-Experten soll den Staatsanwälten dabei Hilfestellung leisten. © kna/aerzteblatt.de

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