Protestwoche in Hamburg vom 18. bis 22. September
Mittwoch, 13. September 2006
Hamburg – Zu einer Protestwoche gegen die Gesundheitsreform vom 18. bis 22. September hat die Ärztekammer Hamburg aufgerufen. „Der Gesetzentwurf ist Medizin-Abbau pur“, sagte der Präsident der Kammer, Dr. Michael Reusch, und rief alle Ärzte auf, für eine andere Gesundheitspolitik zu streiten. „Wir fordern die Politik auf, den Gesetzentwurf ganz zurückzuziehen und sich die Zeit zur sachlichen Diskussion mit allen Beteiligten des Gesundheitssystems zu nehmen. Denn nur mit einem wohl durchdachten Konzept sind die gewaltigen Finanzierungsprobleme zu bewältigen“, erklärte Reusch.
In der Protestwoche sollen viele Praxen in Hamburg geschlossen bleiben. Die Kassenärztliche Vereinigung werde wie schon bei vorangegangenen Protestaktionen für die Notfallbereitschaft sorgen. Zum Nationalen Protesttag am 22. September werden laut Kammer viele Hamburger Ärzte mit ihren Angestellten nach Berlin fahren. © hil/aerzteblatt.de
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