Ost-KVen warnen vor dramatischer Verschlechterung der Versorgung
Dienstag, 17. Oktober 2006
Potsdam - Vor einer „dramatischen Verschlechterung der Versorgung“ für die Patienten in den neuen Bundesländern haben die Vorsitzenden der ostdeutschen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gewarnt. Ansteigender Ärztemangel, längere Wartezeiten, weitere Wege für Ärzte und Patienten sowie weniger Personal und Ausbildungsplätze in den Praxen seien die Folgen der Rationierungen im Gesundheitswesen.
Die KV-Vorsitzenden appellieren an die Bundeskanzlerin, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten. „Wir fordern Sie auf, zur Sicherung der ambulanten medizinischen Versorgung der Bevölkerung die dringend notwendigen Voraussetzungen und Wettbewerbsgleichheit für die neuen Bundesländer zu schaffen. Nur so werden auch wieder junge Ärztinnen und Ärzte eine freiberufliche Tätigkeit in den fünf neuen Bundesländern aufnehmen“, heißt es in dem offenen Brief. © hil/aerzteblatt.de
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