Arzneimittelausgaben im September um 7,9 Prozent gesunken
Freitag, 3. November 2006
Berlin - Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,9 Prozent gesunken. Das sei bislang der stärkste Rückgang in diesem Jahr, erklärte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Freitag in Berlin. Im September 2006 gaben die Kassen demnach rund 1,9 Milliarden Euro für Arzneimittel aus.
Auch gingen im vergangenen September weniger Arzneipackungen über den Tisch der Apotheker als ein Jahr zuvor: Die Packungszahlen sanken um 3,7 Prozent. Über den Zeitraum Januar bis September gerechnet stiegen die Arzneimittelausgaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum damit um 2,1 Prozent, während die Packungszahlen um 1,1 Prozent zurückgingen.
Seit Inkrafttreten des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) im vergangenen April sind die Ausgaben der GKV laut ABDA bereits um 200 Millionen Euro im Vergleich mit dem Vorjahr gesunken. Seit 1. Juli sind Arzneimittel, deren Preise mindestens 30 Prozent unter den Festbeträgen liegen, von Zuzahlungen befreit. © afp/aerzteblatt.de
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