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Gesundheitsökonomen: Kritik an Strategie zur Kosten-Nutzen-Analyse

Dienstag, 31. Oktober 2006

Duisburg/Essen - Die bisherigen Planungen dazu, wie in Deutschland Kosten-Nutzen-Analysen für das Gesundheitssystem erfolgen sollen, hat eine Gruppe von 20 Gesundheitsökonomen kritisiert. Zu ihnen gehören Prof. Jürgen Wasem von der Universität Duisburg- Essen, Prof. Graf von der Schulenburg, Hannover, und Prof. Wolfgang Greiner aus Bielefeld.

Die Ökonomen begrüßen zwar grundsätzlich die Einführung von Kosten-Nutzen-Analysen im deutschen Gesundheitssystem. Sie halten aber die konkrete Ausgestaltung in einem entsprechenden Gesetz und im Methodenpapier des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) für nicht sachgerecht. Wichtig sei, nicht nur von Fall zu Fall gesundheitsökonomische Aspekte in die Bewertung mit einfließen zu lassen, sondern die Wirtschaftlichkeit immer zu berücksichtigen. 

Die Ökonomen richten ihre Stellungnahme an das IQWiG, das zukünftig auch für die wirtschaftliche Bewertung von Arzneimitteln zuständig sein soll, und an die Mitglieder des Gesundheitsausschusses im Bundestag. Diese werden in Kürze mit den Beratungen eines entsprechenden Gesetzentwurfes beginnen. © hil/aerzteblatt.de

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