Konferenz zur externen Qualitätssicherung in Krankenhäusern
Dienstag, 7. November 2006
Berlin – Am 7. November fand in Berlin die so genannte Ergebniskonferenz „Externe stationäre Qualitätssicherung 2005“ statt. Die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) hat dort im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) neue Ergebnisse zur medizinischen und pflegerischen Qualität der deutschen Krankenhäuser aus dem Jahr 2005 vorgestellt.
Hintergrund: Die deutschen Krankenhäuser messen in festgelegten Bereichen ihre Leistungen. Die Ergebnisse werden in einer jährlichen Bundesauswertung dokumentiert. Dieser „BQS-Qualitätsreport“ fasst diese Ergebnisse zusammen. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden bundesweiten Ergebniskonferenzen zur Qualitätssicherung werden die Ergebnisse diskutiert und fließen in die praktische Arbeit ein.
Für den jetzt vorgestellten Bericht haben 1.501 Krankenhäuser 2,62 Millionen Datensätze erfasst. Damit dokumentieren sie 16 Prozent der 16,63 Millionen Krankenhausfälle aus dem Jahr 2005. „Trotz der erzielten Erfolge müssen wir unsere Anstrengungen fortsetzen, um das Verfahren der stationären Qualitätssicherung weiter zu verbessern. Dies betrifft zum einen sektorenbezogene Qualitätssicherungssysteme und zum anderen den Aufbau sektorenübergreifender Verfahren, um Langzeitergebnisse erheben zu können und Schnittstellenprobleme zu überwinden“, erklärte Prof. Dr. Michael-Jürgen Polonius, Vorsitzender des G-BA in seiner für Krankenhausbehandlung zuständigen Besetzung. © hil/aerzteblatt.de
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