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Versicherte begrüßen Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte

Freitag, 17. November 2006

Berlin - Die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen begrüßen die Speicherung von Notfalldaten und Arzneimittelangaben auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen unter 2.829 Personen ab 16 Jahren bezeichneten mehr als 90 Prozent der gesetzlich und der privat Versicherten diese Angaben als „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Deutlich unter sieben Prozent äußerten sich kritisch und meinten, diese Notfalldaten und Angaben zu verordneten Arzneimitteln seien „unwichtig“.

Mit Hilfe der Notfalldaten soll die Behandlung durch Rettungsärzte am Unfallort sicherer werden. Durch die Auflistung der verordneten Arzneimittel kann verhindert werden, dass sich Medikamente in ihrer Wirkung stören, aufheben oder negativ beeinflussen. Notfalldaten und die Liste der verordneten Arzneimittel sind als freiwillige Anwendungen der eGK vorgesehen. 

Die Einführung der eGK begrüßt etwa jeder zweite Versicherte, der im Vorfeld der BKK-Umfrage bereits mit dem Thema in Berührung gekommen ist. So sehen 56 Prozent der gesetzlich wie privat Versicherten positive Effekte durch die eGK. Rund ein Drittel der Befragten, die von der eGK gehört haben, hat allerdings noch keine feste Meinung zur Einführung der Karte. © hil/aerzteblatt.de

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