Umfrage: Mehr Beschäftigung nur durch Wiederherstellung beruflicher Freiheit
Dienstag, 21. November 2006
Berlin - Um Arbeitsplätze zu schaffen, hält ein Großteil der Vertreter freier Berufen eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage sowie einen Abbau von Bürokratie für erforderlich. Für mehr als 90 Prozent der befragten Ärzte ist die Wiederherstellung von beruflicher Freiheit eine Grundvoraussetzung, um Arbeitsplätze zu schaffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Instituts der Freien Berufe (IFB) in Nürnberg, die der Bundesverband der Freien Berufe am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Der BFB war Auftraggeber der Umfrage.
Für die Analyse befragte das IFB insgesamt 6.000 Freiberufler und auswählte Experten aus verschiedenen Bereichen der Freien Berufe, darunter Ärzte, Zahnärzte, Rechtsanwälte, Architekten und Wirtschaftsprüfer. Um Arbeitsplätze zu schaffen, plädieren etwa 63 Prozent der befragten Ärzte für die Schaffung steuerlicher Anreize, ergab die Analyse. Finanzielle Anreize halten 46 Prozent der Ärzte für notwendig. Mehr als 30 Prozent der Mediziner votierten für eine Aufhebung von Niederlassungsbeschränkungen, um den Arbeitsmarkt in Bewegung zu setzen.
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