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Kanzleramtchef: Keine Änderungen bei Gesundheitsreform

Montag, 27. November 2006

Chemnitz - Der Chef des Kanzleramts, Thomas de Maizière (CDU), weist Forderungen der Krankenkassen nach Änderungen an der Gesundheitsreform zurück. An den Eckpunkten, die das Kabinett verabschiedet habe, werde sich nichts ändern, sagte de Maizière der Chemnitzer „Freien Presse“ vom Montag. Das gelte für den Gesundheitsfonds genauso wie für die Form des Beitragseinzugs, den Risikostrukturausgleich und den Zusatzbeitrag. 

„Das bleibt wie beschlossen“, hob de Maizière hervor. Er habe den Vertretern der Krankenkassen bei einem Gespräch im Kanzleramt gesagt, dass die Bundesregierung deren Forderungen nicht erfüllen könne. 

Unterdessen forderte der Verband Freie Ärzteschaft eine stärkere Beteiligung der Patienten an den Gesundheitsausgaben. „Natürlich sollten Patienten stärker finanziell eingebunden werden“, sagte Verbandschef Martin Grauduszus der „Berliner Zeitung“ vom Montag. „Wir müssen davon wegkommen, dass Kranke sich in der Arztpraxis nicht für das Finanzielle interessieren müssen.“ Am besten sei es, wenn die Patienten eine Rechnung erhieltenund diese dann bei der Krankenkasse abrechnen müssten. © ddp/afp/aerzteblatt.de

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