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Ärzteschaft

Ärzte-Protesttag am 4. Dezember

Donnerstag, 30. November 2006

Berlin - Kammern und Kassenärztliche Vereinigungen, Marburger Bund, Deutsche Krankenhausgesellschaft und freie Ärzteverbände haben die Ärzte dazu aufgerufen, sich am Protesttag am 4. Dezember zu beteiligen. Gemeinsam mit den Bundesorganisationen der Apotheker und Zahnärzte und anderen Organisationen der Gesundheitsberufe sollen die Bürger in Deutschland unter dem Motto „Patient in Not – diese Reform schadet allen“ darüber informiert werden, welche Auswirkungen das so genannte GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz auf die medizinische Versorgung in Deutschland haben wird.

Anders als bei den bisherigen Protesttagen wird am 4. Dezember der Schwerpunkt der Aktionen in den Regionen liegen. Die Verbände haben dazu an diesem Tag zu Praxisschließungen sowie zu Aktionen an Krankenhäusern aufgerufen, um den Patienten zu zeigen, wie die medizinische Versorgung künftig aussehen wird. An dem Aktionstag wird deshalb in weiten Teilen Deutschlands keine Normalversorgung stattfinden. Die Veranstalter betonten jedoch, dass die Notfallversorgung davon unberührt bleibe. 

Die Organisatoren erwarten, dass sich an den Aktionen mehr als 300.000 Ärzte aus niedergelassenen Arztpraxen und Krankenhäusern, Arzthelfer und Pfleger beteiligen. Interessierte finden weitere Informationen auf der Internetseite http://www.patient-in-not.de/Patient-in-Not.html und auf den Seiten der lokalen Kammern und KVen. © hil/aerzteblatt.de

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