Diabetes-Gesellschaft: Unzureichende Diabetes-Vorsorge bei Migranten
Montag, 4. Dezember 2006
Düsseldorf - Die rund 15,3 Millionen Ausländer in Deutschland haben ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Ihnen bleibt der Zugang zu präventiven und Früherkennungs-Maßnahmen häufig verschlossen. Darauf wies die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Migranten der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) Anfang Dezember hin. Sie forderte daher, präventive Maßnahmen so zu gestalten, dass nicht große Teile der Bevölkerung ausgeschlossen seien.
Erschwerend komme hinzu, dass überproportional viele Migranten an Typ-2-Diabetes erkrankt seien: Experten schätzen die Anzahl auf etwa 14,9 Prozent im Vergleich zu rund sieben Prozent der Gesamtbevölkerung. „Insgesamt sind es mindestens eine Million Erkrankte mit Migrationshintergrund“, hieß es aus der DDG.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie
registriert sein.
Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.