Berlin – Eine bessere Ausgestaltung des Arbeitsmarktes für ältere Arbeitnehmer haben heute in Berlin die Spitzenverbände der Sozialversicherungen gefordert. Die steigenden Arbeitsunfähigkeitszeiten älterer Arbeitnehmer sowie der Renteneintritt schon vor Erreichen des eigentlichen Rentenalters würden gerade für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu massiven Ausgabensteigerungen führen, erklärte Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen, am Rande einer Tagung der Spitzenverbände in Berlin.
Gleichzeitig wirke sich der Rückgang sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung negativ auf die Einnahmesituation der GKV aus. Wegen der demographischen Entwicklung werde sich dieser Trend noch verschärfen. Deshalb seien Maßnahmen gefragt, die Gesundheit zu fördern, Ausgliederung aus dem Arbeitsprozess zu verhindern und die Potentiale älterer Arbeitnehmer besser als bisher zu nutzen, forderte Pfeiffer.
Altersgerechte Arbeitsbedingungen seien durch eine gute ergonomische Ausstattung der Arbeitsplätze gekennzeichnet, sagte Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Es bedürfe häufig nur weniger und nicht kostenintensiver Einrichtungen, um körperlichen und mentalen Überforderungen vorzubeugen.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie
registriert sein.
Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.