Berlin - Die vom Hartmannbund initiierte Aktion bundesweiter regionaler Praxisschließungen hat nach Angaben des Verbandes mit einem „überwältigenden Erfolg“ begonnen. Vom 6. bis 8. Dezember hätten sich in den Kreisen Hochsauerland und Soest von knapp 800 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten deutlich über 90 Prozent an den dreitägigen Praxisschließungen und den begleitenden Aktionen beteiligt.
„Nach den großen zentralen Demonstrationen in Berlin ist damit unser Konzept voll aufgegangen, Protest und Information unserer Patienten nun in die Fläche zu tragen“, sagte der Vorsitzende des HB, Dr. Kuno Winn. Die Patienten müssten wissen, dass ihre Versorgung ständig schwieriger werde und für sie künftig nicht mehr die bestmögliche Behandlung gewährleistet werden könne. Deshalb würden die Ärzte nicht nachlassen, vor den Folgen der geplanten Gesundheitsreform zu warnen.
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