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Krankenkasse: „Krankenhausaufenthalte werden immer kürzer“

Dienstag, 12. Dezember 2006

Hamburg – Ein Krankenhausaufenthalt von Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) dauerte 2006 durchschnittlich rund 6,9 Tage. Im Jahr 2005 verbrachten bei der TK versicherte Patienten, die in die Klinik mussten, dort durchschnittlich 7,4 Tage. Das entspricht einem Rückgang von knapp sieben Prozent. Dennoch sind die Krankenhausausgaben der TK in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 um 5,7 Prozent je Versicherten gestiegen. „Grund für die kürzeren Liegezeiten dürfte unter anderem die Umstellung der Krankenhausvergütung von den tagesgleichen Pflegesätzen auf Fallpauschalen sein“, vermutet die Krankenkasse.

Bereits Anfang Dezember hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erklärt, die Kostenentwicklung im Krankenhaus habe sich gegenüber den vorangegangenen Quartalen „weiter abgeflacht“. „In den vergangenen fünf Jahren betrugen die Ausgabensteigerungen im stationären Sektor im Schnitt nur rund zwei Prozent“, sagte der Hauptgeschäftsführer der DKG, Georg Baum. Die Kliniken hatten laut Baum in dieser Zeit enorme Investitionen und Umstellungskosten wegen der Umstellung der Vergütung auf Fallpauschalen und steigenden Personalkosten zu verkraften. © hil/aerzteblatt.de

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