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Arbeitsunfälle durch besseren Schutz der Beschäftigten rückläufig

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Berlin - Durch besseren Arbeitsschutz und umfangreiche betriebliche Gesundheitsförderung sind Verletzungen oder Erkrankungen von Beschäftigten am Arbeitsplatz seltener geworden. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle sank 2005 auf knapp 1,03 Millionen, wie aus dem am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Arbeitsschutzbericht hervorgeht.

Im Vergleich zu 2002 ist dies ein Rückgang um 21,2 Prozent. Die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle sank demnach im selben Zeitraum um 19,4 Prozent sogar auf den bisher niedrigsten Stand von 863 Unglücken. Das Bundesarbeitsministerium lobte, dass sich „der positive Trend der vergangenen Jahre“ zu mehr Sicherheit am Arbeitsplatz und betrieblicher Gesundheitsförderung weiter verstärkt habe.

Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle auf dem Weg von oder zur Arbeit gingen laut dem vom Arbeitsministerium erstellten Bericht ebenfalls zurück: Mit 187.830 Fällen wurde ein Rückgang um 15,9 Prozent verzeichnet. Die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle des Arbeitsausfalls von Beschäftigten lagen 2005 bei einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 12,2 Tagen je Arbeitnehmer insgesamt bei schätzungsweise 38 Milliarden Euro. 2004 hatten sie noch geschätzte 40 Milliarden Euro betragen. © afp/aerzteblatt.de

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