Ausland

USA: Kritik an Versuch mit embryonalen Stammzellen

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Washington - Kritiker der Stammzellforschung und Abtreibungsgegner in den USA haben sich gegen einen Pionierversuch zur Behandlung eines sechsjährigen Jungen gewandt. Was mit einer „Aura, Gutes zu tun“, umgeben werde, sei in Wahrheit eine „grausige“ Praxis, bei der abgetriebenen Föten Gehirnzellen entnommen würden, kritisierte "Pro-Life"-Sprecherin Gayle Atteberry laut US-Medienberichten vom Mittwoch.

Mediziner eines Krankenhauses in Portland/Oregon hatten am Dienstag berichtet, sie hätten erstmals erfolgreich embryonale Stammzellen ins Gehirn eines Patienten eingebracht. Dem Jungen mit der bislang nicht therapierbaren Stoffwechselkrankheit NCL (Batten-Krankheit) wurden den Angaben zufolge vor einem Monat Zellen gespritzt, die zuvor aus abgetriebenen Föten isoliert worden waren. Seitdem habe sich der Zustand des Jungen stark verbessert; seine täglichen epileptischen Anfälle hätten aufgehört.

Den Berichten zufolge wird die Behandlung von einem auf Stammzellforschung spezialisierten Unternehmen, der kalifornischen StemCells Inc., finanziert. In den USA wird derzeit über eine Liberalisierung der ethisch umstrittenen Forschung debattiert. Präsident George W. Bush hatte ein Veto gegen die landesweite Freigabe von Bundesmitteln für die Stammzellforschung eingelegt. © kna/aerzteblatt.de

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