Klinische Patientenpfade verbessern Qualität und senken Kosten
Montag, 18. Dezember 2006
Kaiserslautern - Klinische Patientenpfade können in Krankenhäusern Kosten sparen und die Qualität der Behandlungen verbessern. Die interdisziplinäre Erarbeitung der Pfade nützt außerdem der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und anderen Mitarbeitern. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Technologie und Arbeit der Technischen Universität Kaiserslautern im Rahmen des Modellprojektes „Reorganisation der Strukturen und Prozesse in kleineren Krankenhäusern mit regionaler Bedeutung zur Anpassung an die neuen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen“. Das Projekt hatten das Land Rheinland-Pfalz und die Krankenkassen des Bundeslandes 2004 in Auftrag gegeben.
„Um den wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen Rechnung zu tragen, stehen Kliniken vor der zentralen Aufgabe, Behandlungspfade zu entwickeln“, hieß es aus dem Institut. Diese interdisziplinären Versorgungspläne legen die optimale Abfolge der wichtigsten Behandlungsschritte verbindlich fest. Ärzte, Pflege und andere Mitarbeiter erarbeiten die Behandlungspfade gemeinsam.
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