Frankfurt/Main - Die Aufspaltung des Pharma- und Chemiekonzerns Altana ist besiegelt. Auf der Aktionärsversammlung in Frankfurt am Main sprach sich in der Nacht zum Mittwoch nach langer Diskussion eine deutliche Mehrheit für den Verkauf des Pharmageschäfts an das dänische Unternehmen Nycomed aus, wie Altana mitteilte. Den Verkaufserlös von rund 4,4 Milliarden Euro will Altana an die Aktionäre ausschütten. Darüber dürfte sich vor allem Quandt-Erbin Susanne Klatten freuen, der Altana zu 50,1 Prozent gehört. Ab Januar ist Altana dann ein Spezialchemieunternehmen.
Konzernchef Nikolaus Schweickart hatte bei den Aktionären nochmals für die Aufspaltung geworben. Für ein mittelgroßes Unternehmen wie Altana seien die steigenden Forschungskosten auf Dauer alleine nicht mehr tragbar. Hinzu komme die wachsende Konkurrenz von Generika-Herstellern. Zudem machten dem Unternehmen die stetig steigenden regulatorischen Anforderungen, besonders in den USA, sowie die deutsche Gesundheitspolitik zu schaffen.
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