RWI: Keine Milliarden-Belastung durch Gesundheitsreform
Donnerstag, 21. Dezember 2006
Hannover - Nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) sind die finanziellen Mehrbelastungen für Bayern und Baden-Württemberg durch die Gesundheitsreform weitaus geringer als bisher vermutet. Für Baden-Württemberg ergäben sich Zusatzbelastungen von „50 bis 110 Millionen Euro jährlich“, sagte RWI-Experte Boris Augurzky der in Hannover erscheinenden „Neuen Presse“ vom Mittwoch. Er fügte hinzu: „Für Bayern erwarten wir Auswirkungen in ähnlicher Größenordnung.“ Bayerns Regierungschef Edmund Stoiber (CSU) hatte bislang von Mehrbelastungen in Milliardenhöhe für sein Bundesland gesprochen.
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