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Bayern: Präventionsprojekt zur Fußgesundheit von Kindern

Dienstag, 9. Januar 2007

München - 98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt, aber nur noch 40 Prozent von ihnen haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen sind. Die schwerwiegenden Folgen: Fußfehlstellungen wie Knick-, Senk-, Spreiz- und Plattfuß hindern nicht nur beim Gehen, sondern können auch zu dauerhaften Haltungsschäden führen. Das erklärte der bayerische Gesundheitsministers Werner Schnappauf am Dienstag. Er hat die Schirmherrschaft über das Projekt „Kinderfüße auf dem Prüfstand“ der Bayerischen Betriebskrankenkassen (BKK) übernommen. 

Dabei untersuchen Orthopäden in den ersten drei Monaten 2007 landesweit Kinder in den Kindergärten und bieten Elterninformationsabende zum Thema Fußgesundheit an. „Gesunde Füße haben höchste Bedeutung für das Wohlbefinden eines Kindes. Oftmals können Schäden, die durch falsches Schuhwerk verursacht sind, nicht mehr ganz behoben werden. Nur fitte Füße bewegen sich auch gerne und tragen dazu bei, dass Übergewicht und Bewegungsmangel erfolgreich der Kampf angesagt wird“, so Schnappauf.

Bundesweiten Studien zufolge trägt fast jedes dritte Kind zu kleine Schuhe. Kleinkinder klagen nur selten, wenn sie der Schuh drückt, weil sie noch sehr weiche und formbare Füße haben. Die Folge: Die Füße passen sich der schlechten Schuhform an und Fehlstellungen bilden sich aus. Interessierte erhalten weitere Informationen zu der Präventionskampagne auf der unten angegebenen Internetseite. © hil/aerzteblatt.de 

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