Berlin - Als „faulen Kompromiss“ wertete der Hartmannbund (HB) die Einigung der großen Koalition im Streit um das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. „Das unwürdige Gewürge um eine Gesundheitsreform endet offensichtlich so, wie es begonnen hat“, erklärte der HB-Vorsitzende Dr. Kuno Winn.
Es als Erfolg zu verkaufen, eine dringend notwendige Honorarreform von 2009 auf 2011 zu verschieben, spotte jeder Beschreibung und sei ein Schlag ins Gesicht der Ärzteschaft. „Wenn das die von der Kanzlerin angekündigte Politik der kleinen Schritte ist, dann gnade uns Gott“, sagte Winn.
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