Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen steigt auf 4,3 Millionen
Donnerstag, 18. Januar 2007
Wiesbaden - Im Gesundheitswesen ist die Zahl der Beschäftigten gestiegen: Ende 2005 waren in diesem Bereich knapp 4,3 Millionen Menschen und damit etwa jeder neunte Beschäftigte tätig, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Während die Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft zwischen 2004 und 2005 nahezu stagnierte, stieg sie demnach im Gesundheitswesen um 27.000 Beschäftigte oder 0,6 Prozent. Allerdings ging die Vollzeitbeschäftigung um 2,2 Prozent zurück. Die Zahl der Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten stieg dagegen um 4,2 Prozent beziehungsweise 9,4 Prozent.
Der Anstieg war vor allem auf ein Plus von 22.000 Beschäftigten in Gesundheitsdienstberufen zurückzuführen, zu denen etwa Ärzte und Krankenpfleger zählen. Auch die sozialen Berufe registrierten 12.000 Beschäftigte mehr als im Jahr 2004, und zwar fast ausschließlich in der Altenpflege. Dagegen sank die Beschäftigung im Gesundheitshandwerk, wozu zum Beispiel Zahntechniker gehören, um 3.000 und bei „anderen Berufen im Gesundheitswesen“ wie Verwaltungsfachleuten um 6.000.
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