Auch Unionsabgeordnete wollen gegen Gesundheitsreform stimmen
Montag, 22. Januar 2007
Philipp Mißfelder /dpa
Berlin - Mindestens 20 Unionsabgeordnete wollen nach einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ im Bundestag gegen die Gesundheitsreform stimmen. Einer von ihnen, der JU-Vorsitzende Philipp Mißfelder, begründete dies dem Magazin zufolge damit, dass die Reform „in keiner Weise nachhaltig für künftige Generationen ist“.
Da auch in der SPD-Fraktion der Widerstand gegen das Reformpaket anhält, ist dem Bericht zufolge bereits die Mehrheit der Koalition im Gesundheitsausschuss des Bundestages gefährdet. Der SPD-Gesundheitsexperte Wolfgang Wodarg sagte der „Wirtschaftswoche“, allein sieben Mitglieder der SPD-Arbeitsgruppe Gesundheit hätten ein „Nein“ zu dem Reformgesetz angekündigt. Der Gesundheitsausschuss tagt am 31. Januar; am 2. Februar ist die Schlussabstimmung im Bundestag geplant.
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