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Sanofi-Aventis stoppt geplante Millioneninvestitionen in Frankfurt

Freitag, 26. Januar 2007

Frankfurt/Main - Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat wegen der Gesundheitsreform in Deutschland ursprünglich fest eingeplante Millioneninvestitionen an seinem Standort Frankfurt-Höchst vorerst auf Eis gelegt. Wie ein Unternehmenssprecher der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Freitag sagte, handelt es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag. 

Der Konzern reagierte mit diesem Schritt auf die Pläne, wonach die Krankenkassen die Kosten für drei Medikamente von Sanofi-Aventis gar nicht oder nur in bestimmten Fällen übernehmen werden. Unter den Mitteln sind das in Höchst entwickelte und produzierte „Apidra“, ein wirksames Insulin, sowie mit dem Blutverdünner „Plavix“ die umsatzstärkste Arznei des Konzerns. 

Der Betriebsrat befürchtet drastische Folgen für Höchst: „Wenn Medikamente in Deutschland zwar auf den Markt kommen, die Kosten hier aber nicht erstattet werden, dann ist in zehn Jahren die Forschung weg.“ Sanofi-Aventis beschäftigt am Standort Frankfurt am Main 8.000 Angestellte, 1.700 davon in der Forschung, 4.500 in der Produktion. © afp/aerzteblatt.de

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