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Lotto- und Totoblock engagieren sich gegen Spielsucht

Freitag, 9. Februar 2007

Köln - Gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) engagieren sich der Deutsche Lotto- und Totoblock gegen Spielsucht. Mitte Februar vereinbarten sie, gemeinsam die Angebote zur Spielsuchtprävention auszuweiten. 

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, befürwortete die Zusammenarbeit. Sie sprach sich für die Fortführung des Glücksspielmonopols aus. „Aus Sicht der Bundesregierung bietet allein das staatliche Lotteriemonopol die Voraussetzungen, um effektive und umfassende Maßnahmen durchzuführen, die die Entstehung von Spielsucht verhindern, so Bätzing. Jede auch nur teilweise Öffnung des Glücksspielmarktes würde zu einer Ausweitung der Spielaktivitäten und damit zu mehr Problemspielern führen.

Die neue Vereinbarung sieht vor, dass die BZgA ein bundesweites telefonisches Beratungsangebot für gefährdete Spieler einrichtet und Hilfsangebote zur Suchtvorbeugung für das Internet entwickelt. Geplant sind außerdem Informationsmaterialien zur Spielsuchtthematik und eine Aufklärungskampagne. Für diese Maßnahmen stellt der Deutsche Lotto- und Totoblock der BZgA entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung.    © hil/aerzteblatt.de

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