Politik

Schmidt für weitere Heroinabgabe an Schwerstabhängige

Montag, 12. Februar 2007

Hamburg - Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) tritt für eine Fortsetzung der kontrollierten Heroinabgabe an Schwerstabhängige ein: „Ich bin für eine Fortführung der Behandlung, weil es menschlich geboten und gesellschaftspolitisch vernünftig ist“, schreibt Schmidt in einem Beitrag in der „Bild am Sonntag“.

Für viele bedeute diese Behandlung „die letzte Chance“, fügte die Ministerin hinzu. Die Betroffenen könnten so auch dem „Teufelskreis von Drogenkonsum und Beschaffungskriminalität“ entkommen, ihr Leben in Ordnung bringen und über weitergehende Behandlungen nachdenken.

Seit 2002 bekommen Schwerstabhängige in sieben Städten - Bonn, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, München - im Rahmen eines Modellprojekts Heroin unter ärztlicher Kontrolle. Die Mehrheit der Unions-Fraktion will die Modellprojekte beenden. 

Schmidt mahnte, diese Frage dürfe „nicht ideologisch diskutiert werden. „Die gesicherte Behandlung Schwerstabhängiger müsse im Vordergrund stehen. © ddp/aerzteblatt.de

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