Baltimore – Männer können nach Ansicht von Wissenschaftlern der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health und des Johns Hopkins Hospital über eine Umstellung ihrer Lebensweise eine verbesserten Sexualfunktion erreichen. Das American Journal of Medicine veröffentlicht die Ergebnisse der Studie der US-Forscher im Februar 2007 (2007; 120 (2): 151-157).
In den Vereinigten Staaten leiden schätzungsweise 18 Millionen Männer an erektiler Dysfunktion. Diese führen zur temporären oder andauernden Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen und aufrecht zu erhalten. „Ein gesundheitsbewusster Lebensstil ist der beste Weg, diesem Problem vorzubeugen“, betonen die Forscher.
Die Arbeitsgruppe der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health befragte 2.126 Männern, die an der landesweiten so genannten NHANES-Studie teilgenommen hatten. Diese erhob Daten zur Prävalenz von kardiovaskulären Risikofaktoren. Die Forscher fanden heraus, dass 18,4 Prozent der betreffenden Männer an erektiler Dysfunktion litten. Die Analyse der Daten ergab, dass die Prävalenz einer erektilen Dysfunktion signifikant mit kardiovaskulären Risiken korreliert.
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