Gesundheitsberichterstattung des Bundes zu Gebärmuttererkrankungen
Freitag, 16. Februar 2007
Berlin - Bösartige und gutartige Geschwülste der Gebärmutter, entzündliche und nichtentzündliche Erkrankungen des weiblichen Genitaltraktes sind das Thema des neuen Heftes der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE). Das 37. Heft der Reihe enthält auf knapp 40 Seiten Kapitel zu den einzelnen Krankheiten und Beschwerdebildern, zur Verbreitung und Risikofaktoren, Prävention, Versorgung, Ressourcen, Krankheitskosten und Perspektiven.
„Die gesundheitliche Bedeutung gutartiger Erkrankungen der Gebärmutter liegt in ihrem Einfluss auf die Lebensqualität und den damit verbundenen Einschränkungen im Alltag. Ein wichtiges Charakteristikum dieser Erkrankungsgruppe ist die häufig große Spannbreite des Schweregrades“, hieß es aus dem Robert-Koch-Institut in Berlin, das das Heft herausgibt.
Tumoren der Gebärmutter sind ein weiterer Schwerpunkt des Heftes: An Gebärmutterhalskrebs erkranken in Deutschland jedes Jahr 6.500 Frauen, Eierstockkrebs tritt jährlich 9. 900-mal auf, die bösartigen Tumoren des Gebärmutterkörpers 11.350-mal pro Jahr. Interessierte können das GBE-Heft „Gebärmutterkrankungen“ auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts herunterladen oder unter der E-Mail gbe@rki.de bestellen. © hil/aerzteblatt.de
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