Arzneimittelausgaben in den Klinikambulanzen wachsen zweistellig
Dienstag, 20. Februar 2007
Frankfurt - Die Arzneimittelausgaben der deutschen Klinikambulanzen sind 2006 zweistellig gewachsen. Darauf hat der Statistik-Dienstleister IMS Health am Dienstag hingewiesen. Vor allem Krebsmedikamente haben nach Angaben des Unternehmens die Ausgaben steigen lassen. Der Kostenanstieg für diese Medikamente betrug 2006 rund 52 Prozent.
„Die Entwicklung erklärt sich vor dem Hintergrund der Ausweitung der teilstationären beziehungsweise ambulanten Versorgung onkologischer Patienten in den letzten Jahren. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend fortsetzt, da dies auch politisch gewollt ist“, hieß es aus der Firma. Auch das ab April 2007 in Kraft tretende GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) sehe vor, die ambulante Versorgung durch Krankenhäuser auszuweiten.
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