Freiburg - Ein Europäisches Netzwerk zur verbesserten Versorgung und Behandlung von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen haben Ärzte und Wissenschaftler gegründet. Die Europäische Union fördert den Verbund mit zehn Millionen Euro. Forscher an den Universitätskliniken in Freiburg und München koordinieren in dem Netzwerk die Planung und den Ablauf von klinischen Studien, sowie die Vernetzung von Biobanken und Patientenregistern.
TREAT-NMD (Translational Research in Europe - Assessment and Treatment of Neuromuscular) vereint 21 Mitgliedsorganisationen aus elf europäischen Ländern. Partner sind Universitätskliniken, Forschungsinstitute, Patientenorganisationen, bestehende nationale Netzwerke und Biotechnologie-Firmen mit einem Interesse an Muskelerkrankungen. Deutscher Partner des neuen europäischen Forschungsverbunds ist das bereits vor einigen Jahren gegründete und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderte Muskeldystrophie Netzwerk, dem auch die Universitätskliniken Freiburg und München angehören.
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