Politik

Beckstein fordert Verbot von Flatrate-Partys

Freitag, 4. Mai 2007

Dortmund – Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) will als Reaktion auf den jüngsten Drogenbericht der Bundesregierung sogenannte Flatrate-Partys gesetzlich verbieten. „Wenn All-Inclusive-Saufen angeboten wird und Gastronomen sogar mit einer Absturzgarantie werben, haben wir Regelungsbedarf“, sagte Beckstein den Dortmunder Ruhr Nachrichten vom Freitag. „Betrinken zu kostengünstigen Preisen darf weder angeboten noch beworben werden“, forderte er. Bayern arbeite bereits an einer Regelung über das Gaststättenrecht, gleichzeitig suche der Freistaat die Abstimmung mit den Innenministern der CDU-geführten Länder.

Die SPD-Vizechefin Elker Ferner dagegen will über Verbote erst als letztes Mittel nachdenken. Sie sieht die Kommunen in der Pflicht, mehr zu kontrollieren. „Das ist ihre Aufgabe. Die Behörden müssen dem nachgehen“, sagte Ferner dem Blatt. Die Gemeinden jedoch wiesen „immer nur auf die Kosten hin“, kritisierte sie. 

Norbert Klusen, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse, sieht auch Diskothekenbetreiber oder die Spirituosen-Industrie in der Verantwortung. „Wer Alkopops mit der Zielgruppe junge Leute anbietet, steht für mich moralisch auf einem genauso niedrigen Niveau wie jemand, der mit illegalen Drogen handelt“, sagte Klusen. © ddp/aerzteblatt.de

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