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Montag, 3. September 2007
Weniger Krankenhäuser und höhere Bettenauslastung

Wiesbaden – Die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland ist zurückgegangen. Zugleich stieg die Auslastung der Betten, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Danach lag die Zahl der Krankenhäuser im vergangenen Jahr bei 2.100, das waren 39 weniger als 2005. Die Bettenauslastung erhöhte sich im Vergleichszeitraum von 74,9 auf 76,3 Prozent.

Die Zahl der vollstationär behandelten Patienten stieg laut Statistik 2006 um 1,7 Prozent auf 283.000. Die durchschnittliche Verweildauer eines Patienten lag mit 8,5 Tagen um 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. In den Krankenhäusern beschäftigt waren nach Angaben des Statistikamtes im vergangenen Jahr rund 805.000 Personen, 1,1 Prozent mehr als 2005.

Auch in den bundesweit 1.250 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen erhöhte sich nach Darstellung der Statistiker im Vergleichszeitraum die Bettenauslastung. Sie stieg von 73,4 auf 74,5 Prozent. Die Bettenkapazität verringerte sich um 2.500 auf 172.000. Je 100.000 Einwohner standen in diesen Einrichtungen 209 Betten zu Verfügung. © kna/aerzteblatt.de

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