Krankenkassen erwirtschaften 307 Millionen Euro Gewinn
Montag, 3. September 2007
Berlin – Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat das erste Halbjahr 2007 mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Der Überschuss der knapp 250 Versicherer beträgt rund 307 Millionen Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium am Montag in Berlin mitteilte. Einnahmen von 75,7 Milliarden Euro standen demnach Ausgaben von 75,4 Milliarden Euro gegenüber. Das Ergebnis fiel damit günstiger aus als im ersten Halbjahr 2006, als die Kassen noch ein Defizit von 50 Millionen Euro verbucht hatten.
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Da die Beiträge aus Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld und 13. Monatsgehalt erst im zweiten Halbjahr flössen, spreche vieles dafür, dass die GKV in 2007 einen ähnlichen Überschuss wie im Vorjahr erzielen werde, sagte ein Ministeriumssprecher.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sagte, die GKV befinde sich „weiterhin auf einem erfolgreichen Konsolidierungskurs“. Sie fügte hinzu: „Spätestens im nächsten Jahr - pünktlich zum Start des Gesundheitsfonds - werden alle Kassen schuldenfrei sein.“
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