Ärzteschaft

Bundesärztekammer: Transplantationsgesetz dringend nachbessern

Dienstag, 9. Oktober 2007

Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat Präzisierungen im Gesetz über die Organspende gefordert. Dringend erforderlich sei Rechtssicherheit darüber, welche ausländischen Patienten Anrecht auf ein Spenderorgan haben, erklärte die Ständige Kommission Organtransplantation der BÄK am Dienstag in Berlin. Es gehe um Glaubwürdigkeit und Gerechtigkeit bei der Organspende.

Hintergrund der Forderung sind Berichte über mehrere Lebertransplantationen an arabische Patienten am Uniklinikum Kiel. Sie hatten Empörung ausgelöst, da Deutschland eigentlich zusammen mit Österreich, den Benelux-Ländern, Slowenien und Kroatien die zentrale Vermittlungs- und Koordinierungsstelle „Eurotransplant“ (ET) unterhält und Spenderorgane grundsätzlich nur an Patienten aus diesen Ländern vergeben werden sollen.

Die BÄK erklärte, es sei Aufgabe des Gesetzgebers, Empfängerkriterien unter Berücksichtigung staatsbürgerschafts-, aufenthalts- und sozialversicherungsrechtlicher Vorschriften zu entwickeln. Da es bislang keine gesetzlichen Regelungen für Patienten außerhalb des ET-Raumes gebe, sollten sich die Transplantationszentren an ihre Selbstverpflichtung halten, nicht mehr als fünf Prozent solcher Patienten auf den Wartelisten zu führen. © kna/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Ärzteschaft

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige