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Logopädenverband: Versorgung in Teilen Hessens zusammengebrochen

Montag, 29. Oktober 2007

Frechen – Aus Angst vor Regressen verordnen viele Ärzte in Hessen nach Darstellung des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) keine logopädischen Leistungen mehr. „In Teilen Hessens ist die Versorgung der Patienten mit logopädischer Therapie nicht mehr gewährleistet. Insbesondere im Raum Fulda, Marburg, Kassel und Darmstadt erhalten viele Kranke trotz medizinischer Notwendigkeit keine Verordnungen mehr“, sagte der Geschäftsführer des dbl, Lucas Rosenthal, am 29. Oktober in Frechen.

Er berief sich auf eine Umfrage unter den logopädischen Praxen in Hessen, die bis zu 40 Prozent weniger Verordnungen verzeichneten. Dieses Ausmaß sei unter Morbiditätsgesichtspunkten nicht zu erklären, so Rosenthal. Betroffen seien Kinder und Erwachsene mit Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen. Ihnen oder ihren Angehörigen bleibe oft nichts anderes übrig, als von Arzt zu Arzt zu laufen in der Hoffnung, doch noch eine Verordnung zu erhalten. „Dies ist für die Patienten eine unwürdige Situation“, sagte der dbl-Geschäftsführer.

Er forderte: „Die Politik muss endlich handeln. Es geht nicht an, dass sich die gesundheitspolitisch Verantwortlichen, wie die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger, unter Hinweis auf die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen aus diesem Versorgungsnotstand heraushalten.“ © hil/aerzteblatt.de

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