Krebsforschungszentrum baut Informationsangebot zu Prostatakrebs aus
Dienstag, 6. November 2007
Heidelberg – Sein Informationsangebot zum Thema Prostatakrebs baut der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) aus. „Die Diagnose Prostatakrebs wirft eine Vielzahl von Fragen auf, zumal unterschiedliche Behandlungsverfahren zur Verfügung stehen und in speziellen Situationen auch ein abwartendes Verhalten gerechtfertigt sein kann“, hieß es von dem Informationsdienst.
Eine Entscheidung über das Vorgehen sei nur individuell und unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Patienten möglich. Das Bewerten und Abwägen aller Vor- und Nachteile der verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Verfahren sei schwierig. Das dokumentiere sich auch in der Anzahl der Anfragen zu Prostatakrebs, die beim KID eingingen: Fast ein Drittel der jährlich rund 26.000 Anfragen betreffen laut DKFZ diese Erkrankung.
Der Verein zur Förderung der Krebsinformation in Deutschland, ProKID e. V., unterstützt die Informationsoffensive für zunächst zwei Jahre mit einem Betrag von 180.000 Euro. Das DKFZ wird damit die personellen Kapazitäten aufstocken, um unter anderem die Anfragen detaillierter auszuwerten und so dem tatsächlichen Informationsbedarf der Männer präziser zu entsprechen. Außerdem möchte der Informationsdienst eine Broschüre zu Prostatakrebs ergänzen und aktualisieren.
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