Ärzteschaft

Zahl der Medizinischen Versorgungszentren in Deutschland steigt auf 880

Freitag, 23. November 2007

Berlin - Die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZs) nimmt in Deutschland weiterhin zu, wie aktuelle Analysen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) belegen. Ende September gab es in Deutschland 880 MVZs. Das entspricht einem Zuwachs von neun Prozent in drei Monaten und sogar um 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im September des Vorjahres betrug die Zahl der MVZs bundesweit noch 562.

Mittlerweile arbeiten in den MVZs rund 3.600 Ärzte. Das sind 350 mehr als Ende Juni 2007. Damals waren etwa 3.250 Ärzte registriert. Mehr als zwei Drittel von ihnen sind als Angestellte beschäftigt. Durchschnittlich sind vier Ärzte in einem MVZ tätig. Unter ihnen sind Hausärzte, Internisten und Chirurgen die am stärksten vertretenen Arztgruppen. Die wichtigsten Träger von MVZs sind nach wie vor Vertragsärzte mit einem Anteil von 61 Prozent. Die Versorgungszentren sind besonders verbreitet in Bayern und in Berlin.

MVZs sind mit der Gesundheitsreform 2004 eingeführt worden. Es sind fachübergreifende und ärztlich geleitete medizinische Einrichtungen. Sie geben jungen Ärzten eine Chance, ohne Eigeninvestitionen in die ambulante Versorgung einzusteigen. Für Patienten bieten sie die Möglichkeit einer qualitativ hochwertigen Versorgung aus einer Hand. © TB/aerzteblatt.de

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