Medizin

Weitere Fortschritte bei Stammzellengewinnung aus der Haut

Montag, 3. Dezember 2007

Paris – Einen weiteren Fortschritt in der Stammzellenforschung haben japanische Forscher am Freitag bekannt gegeben, die bereits vor zehn Tagen mit der Herstellung von Stammzellen aus Hautzellen für Aufsehen gesorgt hatten.

In der Zeitschrift Nature Biotechnology (doi:10.1038/nbt1374) berichten die Forscher, es sei ihnen nun gelungen, die Stammzellen ohne die Verwendung eines Krebsgens herzustellen, das bei vielen Labormäusen zu Tumoren geführt hatte.

Die Wissenschaftler der Universität Kyoto hatten ein Verfahren entdeckt, Hautzellen so „umzuprogrammieren“, dass sie wie Stammzellen nicht nur eine bestimmte Funktion ausüben, sondern sich multifunktional zu jeder der 220 verschiedenen Zellarten des menschlichen Organismus entwickeln können.

Die ohne das Krebsgen c-Myc hergestellten Stammzellen seien qualitativ gut, berichtete Yamanaka, allerdings werde das Wachstum der so produzierten Zellen beim Weglassen des Krebsgens erheblich verlangsamt. In der Hälfte der Fälle sei die Entwicklung menschlicher Labor-Stammzellen nicht gelungen, wenn auf c-Myc verzichtet worden sei. In einem nächsten Schritt müsse jetzt das Wachstum der Labor-Stammzellen mit einem harmlosen Ersatz für das Krebsgen gefördert werden. © afp/aerzteblatt.de

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